Der Artikel „Das Abenteuer mit dem Zauberer“ kann hier gelesen werden:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/artistenfamilie-reist-durch-europa-ein-bruch-mit-dem-vorgesehenen-leben-110315084.html

Der Artikel „Das Abenteuer mit dem Zauberer“ kann hier gelesen werden:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/artistenfamilie-reist-durch-europa-ein-bruch-mit-dem-vorgesehenen-leben-110315084.html

gab es für die Kinder des Wiesbadener Weihnachtszirkus. Mit viel Begeisterung bauten die Schüler unterschiedlichen Alters verschiedene Modelle des Lego Spike Essential-Sets und übten sich dabei im Programmieren mit Scratch.

Lego Education SPIKE Essential ist ein fächerübergreifendes MINT-Lernkonzept für Grundschulen. So können die Schülerinnen und Schüler mit eigenen Händen Technik zum Leben erwecken und für den Alltag nützlich machen.


Am Bildschirm ein Computer-Programm zu schreiben, das haben einige Schülerinnen und Schüler der SfKbR bereits im Projekt „Programmieren von Computer-Spielen“ im Mai und Juni 2024 gelernt. Für sie war es dann am Jahresende ein besonderer Spaß, nun auch kleine Maschinen zu bauen und zu programmieren, die sich ganz real vor ihnen auf dem Tisch bewegen können. Lernmittel waren Baukästen mit Motoren, Sensoren sowie jeweils einem kleinen Rechner und vielen Lego-Steinen in bunten Farben. Insgesamt acht dieser Kästen hat die Schule für Kinder beruflich Reisender im Herbst 2024 angeschafft. Die Programmierung verwendet das visuelle Konzept der Programmiersprache Scratch, die vom Massachusetts Institute of Technology in den USA entwickelt wurde. Befehle sind darin wie Puzzle-Teile dargestellt und die Schülerinnen und Schüler erkennen teilweise intuitiv, wie sie einen Code aufbauen können. Gefördert werden damit insbesondere Problemlösungsfähigkeiten, technisches Verständnis und Kreativität.

Schon beim Auspacken der Baukästen waren die Kinder gespannt, welche Möglichkeiten ihnen die neuen Teile bieten. Tutorials am Tablet führten in kurzer Zeitspanne in die Funktionsweisen der Sensoren und Motoren ein, sodass die Schülerinnen und Schüler sich bereits nach wenigen Minuten fragen konnten, was sie als Erstes konstruieren wollten. Viele entschieden sich zunächst für den Bau eines Riesenrads oder einer motorbetriebenen Schaukel und folgten dabei zunächst einer Bauanleitung. Groß war die Freude, wenn sowohl Konstruktion und Programmierung ihren Zweck erfüllten und sich etwas bewegte. Nach etwas mehr Sicherheit im Umgang mit den Bauteilen sowie Experimenten zum Beispiel mit besonderen Funktionen wie dem Start des Geräts per Lichtschranke, machten sich viele an die Arbeit, ein ganz eigenes Objekt zu entwickeln. Das war dann häufig ein Auto oder ein Roboter der Arm oder Kopf bewegen kann.

Im Rahmen von Arbeitslehre haben die zwei reisenden Schülerinnen im Lernmobil das Projekt „Bilderrahmen“ durchgeführt. Nach der Planung und Materialsichtung schloss sich die Durchführungsphase an, in der die beiden mit Ausdauer und Geduld die einzelnen Teile auf Länge gesägt haben. Auch 4 Überblattungen an den 4 Ecken sind gelungen.

Am Ende der Unterrichtseinheit konnte jede der Schülerinnen einen selbst entworfenen und hergestellten Holzbilderrahmen mitnehmen.
Sowohl den Schülerinnen als auch der Lehrkraft hat diese Unterrichtseinheit so viel Freude bereitet, dass sie Ähnliches wiederholen werden.
Zum ersten gemeinsamen Sommerfest der Kita und Schule für Kinder beruflich Reisender in Hessen reisten die Familien von weit her an

Am 26. Juni hat EVIM, der Träger der Kita und der Schule für Kinder beruflich Reisender in Hessen, zum Feiern von Einschulung und Schulabschluss eingeladen. Groß war die Freude auf der Seite der Geschäftsführung von EVIM, der Kita-Projekt- und Schulleitung und aller Pädagoginnen und Pädagogen über die vielen Familien, die gekommen sind. Sind doch einige bereits morgens losgefahren, um in dieser Gemeinschaft nicht zu fehlen. Vertreterinnen des Sozial- und Kultusministeriums, die wissenschaftliche Begleitung des Kita-Projektes und viele mehr waren der Einladung gefolgt. Auch die Berufliche Bildung aus Hessen sowie die Vertreterinnen der „Schule für Circuskinder“ aus NRW fehlten nicht.

Zur Einstimmung zeigte sich Stefan Metz, Lehrer der SKfbR, ganz als Liedermacher und drückte mit seinem Song aus, was alle fühlten: „Bildung für alle ist das Ziel!“
Für die Kinder gab es ein Sport- und Spielprogramm im Garten vor dem Schulgebäude und eine Hüpfburg in der Turnhalle. Es gab Gegrilltes und Salate sowie Kaffee und Kuchen für die knapp 100 angereisten Menschen.

Während Pfarrer Loyal die Kita-Kinder segnete, für die bald die Schulzeit beginnt, verabschiedeten die Lehrkräfte der SKfbR die Jugendlichen, deren Schulzeit nun zu Ende ist.

Birgid Oertel, BERiD



Ganze zwei Tage lang waren der Fantasie der teilnehmenden Schülerinnen keine Grenzen gesetzt. Bei einem Animationsworkshop mit der Künstlerin Ferri Caicedo war alles möglich: Von Monstern, die über Mauern klettern, bis zu tanzenden Pferden. Gleich zu Beginn lernten die Mädchen der dritten bis neunten Klasse, wie es dazu kommt, dass das menschliche Gehirn aus einer schnellen Folge von unterschiedlichen Bildern eine zusammenhängende Bewegung konstruiert. Und wie man damit im Film Menschen auch ohne digitale Bildbearbeitung sogar fliegen lassen kann. Natürlich musste das gleich ausprobiert werden, bis allen nach dem vielen in die Luft springen fast der Atem ausging. Viel Liebe zum Detail zeigten die Schülerinnen der Schule für Kinder beruflich Reisender in der Folge bei der Realisation ihrer jeweils eigenen Filme. Unter der Foto-Linse ihrer Tablets entstanden bunte Welten und Lebewesen aus Stoff, Draht, Holz oder Knete. „Und ich habe selbst Regie geführt!“ berichtete eine Schülerin nach dem Workshop stolz ihrer Lehrerin.

Die aus Ecuador stammende Künstlerin Ferri Caicedo arbeitet selbst mit der analogen Filmtechnik „Stop-Motion“. Den Schülerinnen beim Workshop zeigte sie auch ihr jüngstes Werk „Wind Whisperer“, für das sie mit insgesamt acht Preisen auf Internationalen Filmfestivals ausgezeichnet wurde, u.a. mit dem DEFA Förderpreis des Filmfests Dresden. Auch in den Pausen der Workshop-Tage stellten die Schülerinnen der Künstlerin viele Fragen zu deren Arbeitsalltag.

Alle Filme der Schülerinnen werden beim Sommerfest der Schule für Kinder beruflich Reisender im Juni vor Publikum gezeigt. Möglich wurde das Projekt durch eine Spende eines Mitglieds von Soroptomist International. Die Stifterin beabsichtigte damit Mädchen in ihrem Interesse an technischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zu fördern. „Das war ein wunderbar kreatives Projekt für unsere Schülerinnen“, sagte Torsten Rudloff, Leiter der Schule für Kinder beruflich Reisender. „Wir bedanken uns für die großzügige Spende.“

Vor zwei Jahren hatte dieselbe Spenderin bereits einen Trommel-Workshop an der Schule finanziert. Bereits dieses Engagement hat Spuren in der Begeisterungsfähigkeit der Schülerinnen hinterlassen. Eine Teilnehmerin des damaligen Workshops wollte nun trotz weiter Anreise von Ludwigshafen nach Gießen unbedingt an Ferri Caicedos Projekt teilnehmen, weil sie sich ähnlich viel Spaß wie beim letzten Mal erwartete. Sie wurde nicht enttäuscht.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.